Amtswechsel - Notar Dr. Evers wechselt zum 01. August 2025 nach Augsburg, Steingasse 1 (Rathausplatz) - Termine unter : 0821/448033-0

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Pressemitteilungen des Bayerischen Notarvereins

Testament gestalten: Warum gute Absichten allein nicht ausreichen

Wer seinen Nachlass regeln möchte, kann mit wenigen Sätzen viel bewirken – aber auch ungewollte Folgen auslösen. Typische Fehler lassen sich vermeiden, wenn wichtige Fragen frühzeitig bedacht und rechtlich eindeutig geregelt werden. 

Vertrauen auf die gesetzliche Erbfolge

Dass der überlebende Ehepartner nach dem Tod des anderen automatisch das gesamte Vermögen erbt, ist ein weit verbreiteter Irrtum. Tatsächlich erbt der Ehegatte in den seltensten Fällen allein! Weiterlesen…

Karriere im Bayerisch-Pfälzischen Notariat: Neuer Weg zum Inspektor im Notardienst umfasst künftig den Bachelor Professional im Notariat

Neues Ausbildungs- und Prüfungssystem verbindet den einzigartigen Karriereweg zum Inspektor im Notardienst mit dem bundesweit anerkannten Abschluss „Bachelor Professional im Notariat“ und stärkt die Entwicklungsmöglichkeiten für besonders qualifizierte Beschäftigte im Bayerisch-Pfälzischen Notariat.

Neuordnung der Ausbildung für fachkundige Beschäftigte der Notarkasse

Die Tätigkeit im notariellen Bereich bietet engagierten Fachkräften vielfältige Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten. Vor dem Hintergrund der zum 1. April 2026 eingeführten bundesweit einheitlichen Fortbildungsabschlüsse im Notariat hat die Notarkasse die Ausbildung und Prüfung von fachkundigen Beschäftigten neu geordnet. Mit einer neuen Ausbildungs- und Prüfungsordnung für fachkundige Beschäftigte der Notarkasse (APO) wird der Karriereweg zum Inspektor im Notardienst weiterentwickelt und zugleich mit dem Abschluss „Bachelor Professional im Notariat“ verzahnt. Die neue Ausbildungs- und Prüfungsordnung tritt am 1. August 2026 in Kraft. Weiterlesen…

Solaranlage auf dem Dach – was beim Immobilienverkauf zu beachten ist

Viele Eigentümer unterschätzen den Regelungsbedarf, wenn sie ein Haus mit Photovoltaikanlage verkaufen. Notarinnen und Notare klären auf und bieten rechtsichere Lösungen. Was Käufer und Verkäufer wissen müssen.

Millionen Häuser in Deutschland tragen eine Solaranlage auf dem Dach. Doch was passiert mit dieser Anlage, wenn das Haus verkauft wird? Gehört sie automatisch zum Gebäude? Wird die Solaranlage mitverkauft oder soll der Verkäufer sie weiternutzen können? Notarinnen und Notare klären mit den Beteiligten den Sachverhalt und nehmen passende Vereinbarungen in den Grundstückskaufvertrag auf. So werden Streitigkeiten, steuerliche Nachteile und ein Verlust von Garantieansprüchen oder Fördervergütungen verhindert.

„Eine Photovoltaikanlage bringt im Verkaufsfall einige Rechtsfragen mit sich. Die Beteiligten sollten die Notarin oder den Notar beim Verkauf frühzeitig hierauf ansprechen. So werden böse Überraschungen auf beiden Seiten vermieden“, erklärt Clemens Neuschwender, Geschäftsführer der Notarkammer Pfalz. Weiterlesen…

Hauskauf als Familie oder Paar: Wann eine GbR sinnvoll sein kann

Kaufen Paare, Geschwister oder Eltern und Kinder gemeinsam eine Immobilie, stellt sich nicht nur die Frage, wem welcher Anteil gehört. Wichtig ist auch: Wer zahlt wie viel? Was passiert bei Trennung, Tod oder späterer Übertragung auf die nächste Generation? Eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts, kurz GbR, kann in solchen Fällen eine flexible Gestaltung ermöglichen – sollte aber sorgfältig geplant werden. Notarinnen und Notare sind dabei kompetente Ansprechpartnerinnen und -partner. Weiterlesen…

Beurkundung oder Beglaubigung?

Notarinnen und Notare beurkunden und beglaubigen. Was aber ist der Unterschied? Häufig werden die Begriffe durcheinandergeworfen oder gleichgesetzt, dabei handelt es sich um völlig unterschiedliche Tätigkeiten. Während die Beurkundung für bedeutsame Rechtsgeschäfte vorgeschrieben und hier notarielle Beratung inklusive ist, wird bei einer Unterschriftsbeglaubigung grundsätzlich nur die Identität des Unterschreibenden bestätigt. Weiterlesen…

Was gehört zu den Aufgaben eines Notars?

Der Kauf eines Eigenheims, die Errichtung eines Ehevertrags, der Adoptionsantrag – manche Rechtsgeschäfte sind so wichtig, dass das Gesetz eine notarielle Beurkundung vorschreibt. Doch wie ist der Weg zur Urkunde? Was passiert „hinter den Kulissen“, wenn alle unterschrieben haben? Notarinnen und Notare beraten und unterstützen von der ersten Idee bis zur Umsetzung. Weiterlesen…

Kommissionsvorschlag zur EU Business Wallet veröffentlicht

Notarinnen und Notare engagieren sich nachdrücklich für den proaktiven Einsatz moderner Technologien bei der Erbringung öffentlicher Dienstleistungen. Sie gehören zu den treibenden Kräften bei der Digitalisierung der präventiven Rechtspflege. Die Bundesnotarkammer begleitet und gestaltet den digitalen Wandel aktiv, wie etwa die elektronische Präsenzbeurkundung oder der elektronische Notar-Verwaltungs-Austausch (eNoVA) zeigen. Auch auf europäischer Ebene wird die Digitalisierung vorangetrieben. Ein aktuelles Beispiel ist der Entwurf der Europäischen Kommission vom 19. November 2025 zur Einführung der European Business Wallet, die bis 2027 umgesetzt werden soll. Weiterlesen…

Die elektronische Präsenzurkunde als Meilenstein der Digitalisierung des Notariats

Seit dem 29. Dezember 2025 ist es möglich, notarielle Urkunden in einem elektronischen Präsenzverfahren zu errichten. Dabei sind die Urkundsbeteiligten persönlich im Notarbüro anwesend, die Urkunde selbst wird jedoch originär elektronisch errichtet und von den Beteiligten elektronisch unterzeichnet.

„Die Einführung der elektronischen Präsenzbeurkundung bedeutet einen zentralen Schritt für die Digitalisierung des Notariats. Eine elektronisch errichtete Urkunde ermöglicht die medienbruchfreie Weiterverarbeitung und beschleunigt das Verfahren. So können Notarbüros, Gerichte sowie weitere Urkundenstellen entlastet werden“, sagt Clemens Neuschwender, Geschäftsführer der Notarkammer Pfalz. Weiterlesen…

Drei Zehnjahresfristen im Blick – auch beim Schenken gibt’s viel zu bedenken

Wer Vermögen zu Lebzeiten verschenkt, denkt häufig an steuerliche Vorteile. Doch tatsächlich bestimmen gleich drei verschiedene Zehnjahresfristen – im Steuerrecht, im Schenkungs- und Sozialrecht sowie im Pflichtteilsrecht – darüber, ob eine Schenkung am Ende wirklich den gewünschten Effekt hat. Für viele ein überraschender Befund, der zeigt: Vermögensübertragungen sind häufig weniger ein spontaner Akt der Großzügigkeit als vielmehr ein strategisches Instrument der Lebens- und Nachlassplanung. Weiterlesen…

Ein rechtssicherer Start in die Unternehmensgründung

Der Weg von der Idee zum eigenen Unternehmen wirft zahlreiche rechtliche Fragen auf. Entrepreneure profitieren bei der Gründung von verlässlicher Rechtsberatung durch Notarinnen und Notare. Ihre neutrale, kompetente Begleitung sorgt dafür, dass Startups von Anfang an auf einem soliden Fundament stehen. Früh Klarheit schaffen – vor Ort oder online. Weiterlesen…

Notarielles Online-Verfahren

Bereits seit dem 01.08.2022 ist es möglich, die Gründung einer GmbH oder einer UG sowie Anmeldungen zum Handelsregister und zu weiteren Registern online durchzuführen. Der Gesetzgeber hat zum 01.08.2023 den Anwendungsbereich der notariellen Online-Verfahren ausgedehnt, sodass auch Sacheinlagen bzw. Sachagios im GmbH-Gründungsprozess sowie einstimmige Gesellschafterbeschlüsse über Kapitalerhöhungen und andere Satzungsänderungen in virtueller Anwesenheit bei der Notarin bzw. dem Notar gefasst werden können. Nunmehr wurde die bürgerseitige Antragsstrecke optimiert, sodass die Vorteile der Online-Verfahren noch einfacher genutzt werden können. Weiterlesen…

Den letzten Willen klicken? In wenigen Klicks zum Testament

Onlinedienste versprechen die Erstellung eines individuellen Testaments innerhalb weniger Minuten. Hierzu müssen sich Nutzer lediglich durch einen Fragebogen klicken und erhalten am Ende ein fertiges Muster-Testament. Dabei sollten sie das Wichtigste nicht aus den Augen verlieren: „Damit das Testament auch wirksam ist, reicht es nicht, das Dokument auszudrucken und zu unterschreiben. Weiterlesen…

Der digitale Nachlass – Was passiert mit meinen Daten nach dem Tod?

Arbeiten, einkaufen und kommunizieren - mehr und mehr verlagert sich unser Leben ins Internet. Vielzählige Dienste wie Onlinebanking, E-Mail-Konten oder soziale Netzwerke erfordern dabei ein persönliches, meist passwortgeschütztes Profil. Wer sicher gehen will, dass der eigene Datenbestand nach dem Tod nicht in die falschen Hände gelangt, wenn er sich im Krankheitsfall oder durch Tod nicht mehr darum kümmern kann, sollte dafür zu Lebzeiten schon Vorkehrungen treffen. Weiterlesen…

Geplante Reform des Vormundschafts- und Betreuungsrechts

In weniger als einem Jahr tritt eine umfassende Reform des Vormundschafts- und Betreuungsrechts in Kraft. Vollkommen neu eingeführt wird ein gesetzliches Notvertretungsrecht für Ehegatten und Lebenspartner – allerdings nur in Gesundheitsangelegenheiten und nur für eine begrenzte Zeit. Eine Vorsorgevollmacht wird dadurch nicht entbehrlich, sondern in manchen Fällen sogar umso wichtiger. Weiterlesen…

Geldwäsche – Pflicht zur Eintragung im Transparenzregister nun für jede Gesellschaft

Zum 1. August 2021 wurde das Geldwäschegesetz geändert. Die Neuerungen haben erhebliche Auswirkungen für alle Gesellschaften. „Wer jetzt nicht handelt und sich im Transparenzregister eintragen lässt, dem drohen in Kürze hohe Bußgelder“, warnt Julia Lindner, Notarassessorin an der Landesnotarkammer Bayern. Weiterlesen…

Bei Minderjährigen die Rechnung nicht ohne das Gericht machen!

Wenn Minderjährige erben, Unternehmensanteile geschenkt bekommen oder ein Haus verkaufen, ist häufig unklar: Können die Eltern selbst alle notwendigen Erklärungen für das Kind abgeben? Oder müssen andere Stellen zustimmen? Und wer kümmert sich darum? Weiterlesen…

Selbstverfasst oder aus dem Internet? – Vorsicht vor privatschriftlichen Vollmachten!

Vorsorgevollmachten sind ein wichtiges Instrument der Selbstbestimmung. Sie können den Vollmachtgeber davor bewahren, im Notfall unter Betreuung gestellt zu werden. Stattdessen wird eine Vertrauensperson bevollmächtigt, im Namen des Vollmachtgebers zu handeln. Handelt es sich jedoch um eine rein privatschriftliche (und keine notarielle) Vollmacht, kann sich die Vollmacht im Ernstfall als nutzlos herausstellen. Weiterlesen…

Kosten sparen beim Hauskauf? - Risiken von verdeckten Bauherrenmodellen

In Zeiten steigender Immobilienpreise durch eine Aufspaltung von Grundstückskauf und Bauvertrag Grunderwerbsteuer und Notarkosten sparen? Klingt zunächst verlockend. Aber Vorsicht! Dies kann für Käufer ein großes Risiko bedeuten. Weiterlesen…

Fit für die Zukunft – neues Wohnungseigentumsgesetz (WEG)

Ende letzten Jahres ist das Gesetz zur Förderung der Elektromobilität und zur Modernisierung des Wohnungseigentumsgesetztes in Kraft getreten. Durch die grundlegende Reform des Wohnungseigentumsrechts sollen zerstrittene Gemeinschaften sowie Sanierungsstau der Vergangenheit angehören und das Gesetz an die Bedürfnisse der heutigen Zeit angepasst werden. Weiterlesen…

Vermögen weitergeben – welche Fristen sind zu beachten?

„Sich frühzeitig zu kümmern“ ist ein guter Vorsatz. Das gilt auch für die Frage, wie Vermögen in die nächste Generation weitergegeben werden kann. Ob tatsächlich zeitnahes Handeln geboten ist, hängt jedoch vom Einzelfall ab. Weiterlesen…

Trennung ohne Rosenkrieg – Wie funktioniert die einvernehmliche Scheidung?

Jede dritte Ehe wird geschieden - mindestens sagt die Statistik. Trotzdem muss nicht jede Schei-dung in einem Rosenkrieg enden. Weiterlesen…

Verkauf gegen Leibrente: Vorsicht!

In den eigenen vier Wänden wohnen bleiben – und dabei am besten noch monatliche Einkünfte aus der Immobilie erzielen – das ist der Wunsch vieler älterer Menschen. Um sich diesen erfüllen zu können, locken Angebote, die das Versilbern des Familienheims gegen eine Leibrente bewerben. Das Konzept klingt auf den ersten Blick verlockend. Weiterlesen…

Wie gestaltet der Notar bei der Kaufpreisfinanzierung?

Wer eine Immobilie erwirbt, benötigt meist ein Bankdarlehen. Die Bank ist zur Auszahlung des Darlehens aber nur bereit, wenn sie hierfür eine Sicherheit erhält. Steht als Sichheit nur das Kaufgrundstück zur Verfügung, beißt sich die Katze in den Schwanz. Weiterlesen…

Stiefkindadoption jetzt auch ohne Trauschein möglich

Am 31. März trat das Gesetz zur Umsetzung der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 26. März 2019 zum Ausschluss der Stiefkindadoption in nichtehelichen Familien in Kraft. Damit besteht nun auch in Patchworkfamilien ohne Trauschein die Möglichkeit, die Kinder des Partners zu adoptieren. Weiterlesen…

Schenkung - ganz oder nur ein bisschen?

Die eigene Immobilie wird mit zunehmendem Alter oft zur Last. Kommt ein Verkauf nicht in Betracht, soll diese oftmals an die nächste Generation wei-tergegeben werden. Im Rahmen einer solchen Übertragung stellen sich ei-nige persönliche, rechtliche und steuerliche Fragen. Weiterlesen…

Ehe ohne Ehevertrag ist die Lösung für Angsthasen

Solange es läuft, ist alles gut – aber wenn es knallt, dann richtig! Diese Aussage gilt in vielen Dingen des Lebens, und so auch für die Ehe. Wenn eine Ehe scheitert, beginnt zwi-schen den Ehegatten mitunter ein unschöner Rosenkrieg. Wohl dem, der mit einem Ehe-vertrag vorgesorgt und einvernehmlich die Trennungs- und Scheidungsfolgen geregelt hat. Weiterlesen…

Als Single brauche ich kein Testament – oder etwa doch?!

Alleinstehend, ohne Kinder, null Verpflichtungen! Immer mehr Menschen leben in „Single-Haushalten“. Verzichten kinderlos Unverheiratete darauf, ihr Erbe per Testament zu regeln, greift die gesetzliche Erbfolge. Mitunter mit ungewollten Folgen. Weiterlesen…

Die unerwünschte Erbschaft – Wie schlägt man das Erbe aus?

Wenn ein Familienmitglied stirbt, ist das nicht nur Anlass zur Trauer, sondern kann auch finanzielle Konsequenzen für die Angehörigen haben. Wer voraussichtlich nur Schulden erbt, sollte schnell handeln und eine Ausschlagung der Erbschaft prüfen. Weiterlesen...

Wie weise ich nach, dass ich Erbe geworden bin?

Ein lieber Verwandter ist aus dem Leben geschieden, hat Haus, Hof und Bankkonten hinterlassen. Als Erbe haben Sie neben der Trauerbewältigung den Kopf nur schwerlich für rechtliche Fragestellungen frei. Weiterlesen…

Kredit abbezahlt ‒ und jetzt?

Wenn ein Darlehen endlich abbezahlt ist, fragen sich viele Eigentümer, was mit der dafür eingetragenen Grundschuld passiert. Muss sie gelöscht werden oder kann sie einfach im Grundbuch stehenbleiben? Entgegen landläufiger Meinung bringt das „Stehenlassen“ nur in wenigen Fällen Vorteile, birgt gleichzeitig aber erhebliche Risiken für einen späteren Verkauf oder eine spätere Überlassung der Immobilie. Weiterlesen…

Altbeschlüsse der Wohnungseigentümergemeinschaft – dringend Handlungsbedarf prüfen

Durch die letzte Reform des Wohnungseigentumsgesetzes haben sich die Voraussetzungen, unter denen Beschlüsse einer Wohnungseigentümer-gemeinschaft auch gegenüber Käufern und anderen Rechtsnachfolgern gelten, erheblich geändert. Die Übergangsvorschrift zum Schutz alter Beschlüsse läuft Ende 2025 aus. Es sollte daher geprüft werden, ob für Altbeschlüsse Anpassungsbedarf besteht. Weiterlesen…